Sebastian Heiner / Jörn Grothkopp

"Parallele Welten"

Sebastian Heiner und Jörn Grothkopp teilen nicht nur ein Atelier, sondern auch die wichtigsten Prinzipien des Malens.
Auf den ersten Blick sind ihre Bilder weltenweit auseinander, kraftstrotzend Bewegtes einerseits. Zum andern Flüchtiges, das zu Verfliegen scheint.
In Sebastian Heiners Werk fließt Farbe wie Magma und bildet Reliefs, die Gebirgen gleichen. Energetische Prozesse und ihr Resultat.  Der schöpferische Prozess nähert sich dem Prozess der Schöpfung, die Farbe wird zu einer Art Ur-Materie, die eine ganze Welt aus sich entlässt.
Jörn Grothkopps Malerei orientiert sich an der Zartheit eines Aquarells, ist aber Öl.
Zur menschlichen Figur gesellt sich neben hingehauchten Landschaften jener Fisch, der, als Koi bekannt, ein schwimmender Mythos ist.

Überzeugende Resultate, die den Austausch von Energien befördern - zwischen parallelen Welten.
In parallelen Welten leben wir alle, einander mehr oder weniger nahe.

Ausstellungsdauer:
17. November 2011 bis 18. Januar 2012

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